Prüfungsablauf

 

Die Jägerprüfungsverordnung:

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in Baden-Württemberg hat sich geändert, die Prüfung wurde erheblich erleichtert und somit endlich dem Status anderer Bundesländer angeglichen:
Die schriftlcihe Prüfung findet im Ankreuzverfahren statt, mit insgesamt 125 Fragen, für die  2 1/2 Stunden Bearbeitungszeit zur Verfügung stehen.
Die Schießprüfung ist erheblich verbessert worden und das Wurftaubenschießen nicht mehr geprüft.
Das Kugelschießen ist wesentlich erleichtert: auf den Bock wird sitzend aufgelegt.

 

Schriftliche Prüfung:

Die schriftliche Prüfung ist eine 2 1/2 stündige Multiple-Choice-Prüfung (Ankreuzverfahren , pro Fach 25 Fragen )

Die Fächer sind:

1. Tierarten, Wildbiologie, Wildhege, Land,-und Waldbau einschließlich Wildschadensverhütung.
2. Waffenrecht, Waffentechnik und Führung von Jagdwaffen einschließlich Faustfeuerwaffen.
3. Führung von Jagdhunden, Jagdbetrieb
4. Jagd,- Tierschutz- sowie Natur,- und Landschaftspflegerecht
5. Wildbrethygiene, sowie Behandlung des erlegten Wildes

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Der Prüfling muss am Tag der Prüfung 15 Jahre alt sein !

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Neu: Jeder Prüfungsteil zählt nun vorteilhaft für den Anwärter alleine für sich. Das heißt, sollte wider Erwarten ein Teil nicht bestanden werden und nicht wie bisher die komplette schriftliche und mündliche Prüfung. Ebenfalls kann bei Nichtbestehen der schriftlichen Prüfung, die mündlich-praktische Prüfung trotzdem abgelegt werden! Das Ergebnis der schriftlichen Jagdprüfung wird am selben Tag, unmittelbar nach der Prüfung bekannt gegeben.
Es gibt keine Noten. Es müssen pro Fachgebiet von 25 Fragen der gestellten Fragen  im Ankreuzverfahren 13 Fragen richtig beantwortet sein. Eine wesentliche Verbesserung zum bisherigen System.

 

Schießprüfung:

Vorleistung:

Nachweis von 150 beschossenen Wurftontauben und je 10 Schuss mit Revolver und Pistole. Dies erlernen Sie währen Ihrer Jagdausbildung zum Jäger. Dies ist jedoch nicht Bestandteil der Prüfung!

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Prüfung:Kugel

5 Schuss Rehbock  100m auf Rundholz aufgelegt, NEU jetzt sitzend, mit Ellenbogenauflage. Treffer mindestens 3x die 9
5 Schuss laufender Keiler; 50-60 m stehend freihändig. Mindestens zweimal im Trefferfeld vom Ring 5 bis Ring 10.
Insgesamt jedoch mindestens 5 gültige Treffer, da beide Disziplinen zusammen gewertet werden.
Sie schießen an der Prüfung mit der vertrauten Waffe, mit der Sie auch ständig in der Jagdausbildung beim Schießtraining trainiert haben.

 

Prüfung: Schrot

10 Schrotschüsse auf den Kipphasen, wobei der Hase stets aus derselben Richtung kommt.
Schrotstärke: bis 3mm- 5 Treffer gefordert.
Neu: Bereits nach dem Abruf darf sofort in Anschlag gegangen werden und nicht wie bisher, erst  nach Sichtigkeit des Hasen. Innerhalb der Schießprüfung wird, außerhalb vom eigentlichen Schießen, die Waffenhandhabung geprüft.
Die zweite Chance: Sollte es wider Erwarten beim Schießen nicht gleich klappen, können Sie am selben Tag die Prüfung 1x wiederholen.

 

Mündliche Prüfung:

Dieselben Fachbereiche wie bei der schriftlichen Prüfung:
Ein Teil der Prüfung findet je nach Jahreszeit und Wetterlage auch im Lehrrevier statt.
Bewertung:

Die Mitglieder des Prüfungsausschusses bewerten die Leistung der Prüflinge im mündlich-praktischen Teil der Prüfung in jedem Fach wie folgt:

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bestanden= für eine Leistung, die , abgesehen von einzelnen, geringfügigen Mängeln, den Anforderungen entspricht oder besser ist.

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nicht bestanden =  für eine, mit erheblichen Mängeln behaftete oder völlig unbrauchbare Leistung.

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Wer im Schießen durchgefallen ist, darf den schriftlich-mündlich Teil dennoch absolvieren. Die Schießprüfung kann dann bereits an der nächstmöglichen Prüfung nachgeholt werden.

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Kontakt

Jagdschule Gräter

Inh. Ralph Gräter
Paradiesstrasse 18
88416 Steinhausen-Rottum

Telefon: 07352- 922 153
Mobil:    0172 72 86 165

E-Mail: info@jagdschule-graeter.de

Lehrgang zum Wildtierschützer

Wildtierschützerlehrgänge

Preis: 180.- €

Termine auf Anfrage

Zertifiziert DIN EN ISO 9001:2008